WILKO 143 Beiträge
27.02.2008
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Währe es nicht möglich das an den Tischen beim Preisskat nur die Spieler unter den Namen a,b,c,d spielen um eventuelle Absprachen mittels Telefon zu vermeiden ,und den eigentlichen Usernamen erst in der letzten Runde freizuschalten? So würde keiner wissen mit wem er spielt und das Problem währe gelöst. oder?
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SKATCLUB Sunnygames 1.089 Beiträge
27.02.2008
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WILKO schrieb:
Währe es nicht möglich das an den Tischen beim Preisskat nur die Spieler unter den Namen a,b,c,d spielen um eventuelle Absprachen mittels Telefon zu vermeiden ,und den eigentlichen Usernamen erst in der letzten Runde freizuschalten? So würde keiner wissen mit wem er spielt und das Problem währe gelöst. oder?
Im Prinzip eine Gute Idee In der Theorie ist das auch sicher richtig. Aber es würde sich dann sicher sehr schnell einstellen, dass die Mitspieler, die nichts zu verbergen haben, sich ganz schnell outen, weil sie Wert darauf legen zu wissen, mit wem sie am Tisch sitzen. Schon kann man nicht mehr unterscheiden: Wer outet sich aus Anstand und wer outet sich, weil er besch... will?
Und noch eins ist wichtig, denke ich: Beim Skat spielt es für die Strategie schon eine wichtige Rolle, mit wem man am Tisch sitzt. Man kennt die Spielstile der Leute, mit denen man öfter zusammen spielt. Das ist in offline-Turnieren nicht anders. Und da stülpen sich die Leute auch keine Papiertüten über. 😀
Aber ich denke, so viel Gedanken braucht man sich gar nicht zu machen: 1. Bis zum Turnierstart kennt niemand seine Mitspieler. Nicht mal wir. Dass man dann zufällig mit einem am Tisch sitzt, mit dem man Telefonieren könnte, selbst betrügerische Absichten hat und der eventuelle Mitspieler auch... Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit? 2. Jeder will doch gewinnen, also jeder von den Beiden, die sich ggf. absprechen. 3. Absprache ist auch kein Allheilmittel für bedingungslosen Sieg. 4. Dringenden Verdachtsmomenten gehen wir nach. Ist ein umstrittener Sieg darauf zurückzuführen, dass Absprachen im Spiel sind, lässt sich dies anhand der Aufzeichnungen durchaus belegen. Bestimmte Spielzüge werden einfach so nicht gespielt, es sei denn, man kennt die Karten der Mitspieler. Eine Verwarnung, eine Sperrung oder in eindeutigen Fällen sogar eine rückwirkende Disqualifikation wären die Folge. 5. Bei Mehrserien-Turnieren relativiert sich das ganze, weil die Auslosung nach möglich dafür sorgt, dass nicht zweimal dieselben Leute an einem Tisch sitzen.
-- Man merkt Nie, was schon getan wurde, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt. (Marie Curie)
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